7. Weltweiter Klimastreik – Tausende bei Menschenkette fürs Klima


Am 19. März gingen überall auf der Welt Menschen für Klimaschutz und einen grundlegenden Systemwechsel auf die Straße. Dieses Mal unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises – keine leeren Versprechen mehr. Auch wir waren am Ring dabei. Mit einer großen Bodenumfrage konnten wir mit vielen Menschen ins Gespräch kommen. In Wien haben  wir um den gesamten Ring eine Menschenkette fürs Klima gebildet – ein kämpferisches Zeichen für den Klimaschutz.

Unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen haben wir, gemeinsam mit Fridays for Future und vielen anderen, unsere Forderung nach einer öko-sozialen Steuerreform und „Klima vor Profit!“ auf die Straße getragen. Mit einer großen Bodenumfrage haben wir die Menschen gefragt wie Klima retten, nachhaltige Jobs ohne Arbeitsplatzverlust zusammengehen. Es war sehr spannend mit vielen jungen und älteren Menschen ins Gespräch zu kommen. Diskutiert wurden Green Jobs, die öko-soziale Steuerreform, Arbeitszeitverkürzung, Investitionen und Aufwertung systemrelevanter, CO2-armer Berufe aber auch die umstrittene AUA-Rettung, sowie das Aufbrechen des kapitalistischen Wachstumsdogmas.

Klimawandel auch in der Gewerkschaft

Besonders gefreut haben wir uns über die rege Teilnahme unserer Kolleg:innen von ÖGB und Arbeiterkammer. Wurde Klimaschutz in der Gewerkschaft bislang eher hinten angestellt, setzt sich offenbar immer mehr die Erkenntnis durch, dass ökologische und soziale Fragen zusammen gedacht werden müssen. Als AUGE/UG werden wir uns weiter dafür Einsetzen, dass Umwelt- und Klimaschutz nicht auf dem Altar des Standortwettbewerbs geopfert werden.

Für uns ist klar, dass ein gutes Leben für alle ohne intakte Umwelt nicht denkbar ist. Da Zugang zu Trinkwasser, sauberer Luft und natürlichen Ressourcen keine Frage von Einkommen, Status und Herkunft sein darf, fordern wir in unserem Programm:

  • Weg von Öl, Kohle und Gas, hin zu erneuerbaren, umwelt- und klimafreundlichen Energien.
  • Weg vom schonungslosen Ressourcenverbrauch hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur.
  • Weg von einer profitgetriebenen Wachstumsideologie auf Kosten von Mensch und Umwelt, hin zu einem solidarischen und ökologischen Wirtschaftssystem.
Wir machen uns stark: Für Klima- und Umweltschutz. Und für ein solidarisches Miteinander.

Weil soziale und ökologische Fragen nur gemeinsam lösbar sind führen wir zusammen, was zusammen gehört. An dieser Stelle nochmals Danke an alle Mitstreiter:innen, die mit uns gemeinsam auf die Straße gegangen sind und mit uns diskutiert haben!

Hier findet ihr ein paar Eindrücke von unserer Aktion:

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