Wer wir sind, AGru GeSoPfle?

Die Arbeitsgruppe „Gesundheit, Soziales, Pflege“ setzt sich aus Betriebsrät*innen bzw. Personalvertreter*innen unterschiedlicher Säulen der unabhängigen Gewerkschafter*innen zusammen. Für uns ist interdisziplinärer Austausch wichtig. In regelmäßigen Treffen diskutieren wir aktuelle politische Problemlagen des Gesundheits- und Sozialbereichs, wobei auf regen interdisziplinären Austausch besonders großen Wert gelegt wird. Mit unseren Positionen, sei es mit schriftlichen Stellungnahmen oder im direktem Austausch mit politisch Verantwortlichen, bringen wir uns in den politischen Diskurs ein. Durch unsere unterschiedlichen beruflichen Hintergründe und Ausbildungen ist es uns möglich, einen breiten Fokus in unsere Analysen einzubringen. Vor allem sehen wir es als unsere momentane Aufgabe, beim laufenden Pflegereformprozess die Erfahrungen und den nötigen Blickwinkel aus der Praxis einzubringen. Wir verstehen uns als gemeinsam arbeitendes Gremium, in dem Mitarbeit und Austausch jederzeit erwünscht und möglich sind.

Unsere Koordinator*innen sind: Christine Petioky, MA DGKP Christian Husch, BSC MSC MSC

Kontakt ist jeweils über die eigene Säule möglich

Die aktuellen Ausgaben:

Impfpflicht?!

Derzeit mehren sich die Rufe nach einer generellen Impfpflicht, zumindest für gewisse Bereiche. Ist so eine Verpflichtung überhaupt rechtlich zulässig, was passiert bei Nichtbefolgung und wie ist unser Zugang als Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB?

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Einheitliche österreichweite Personalplanung und Personalstandards für die Bereiche Gesundheit, Pflege und Soziales

UG Forderung zu dem Thema:
Einheitliche österreichweite Personalplanung und Personalstandards für die Bereiche Gesundheit, Pflege und Soziales

Was es braucht:
Personalbedarfsberechnungen und Personalschlüssel, sowohl qualitativ (also fachlich) als auch quantitativ (Stunden und Anzahl der Beschäftigten), müssen von allen Einrichtungen im Gesundheits- Pflege- und Sozialbereich offengelegt und nachvollziehbar gemacht werden. Wir brauchen ein wissenschaftlich fundiertes Personalbemessungssystem und Empfehlungen, z.B. des Sozialministeriums und/oder von Expert*innen-Gremien, z.B. aus Berufsverbänden, die diese Pläne einsehen, überprüfen und bewerten. Dieses Personalbemessungssystem und die Empfehlungen sind umzusetzen. Abweichungen nach unten zwischen den Einrichtungen und Bundesländern sind zu thematisieren und öffentlich zu machen.

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Pflegelehre – eine konzeptlose Forderung

Ein Beitrag von GeSoPfle, der Arbeitsgruppe für Gesundheit, Soziales und Pflege der UG Die Wirtschaft – was immer konkret darunter zu verstehen ist – fordert lautstark eine Pflegelehre. Vordergründig, um der Pflegekrise entgegenzuwirken, nicht ganz so vordergründig, um durch billiges Personal Kosten im System zu sparen. Diese Forderung ist wohl eher einem Reflex als einem […]

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Reformvorschläge für mobile Pflege und Betreuung

Am 11.9.2020 war Bundesminister Anschober bei der Fortsetzung seiner Pflegetour in mehreren Einrichtungen in Tulln und St. Pölten zu Gast. Der Fokus dabei lag dieses Mal bei den Arbeitsbedingungen in der mobilen Pflege bei den mobilen Diensten. Anhand dieser Gespräche ergaben sich für folgende Reformvorschläge für die mobile Dienste / mobile Pflege und Betreuung

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Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit

Die im Auftrag der AK erstellte Sonderauswertung des Österreichischen Arbeitsklima-Index anlässlich der COVID-Pandemie nennt als systemrelevante Berufsgruppen Einzelhandelsbedienstete, Reinigungskräfte, LehrerInnen, BerufsfahrerInnen und Lieferdienste, Pflege, -Betreuungs- und Gesundheitsberufe, ApothekerInnen, Bankangestellte, KindergartenpädagogInnen und Polizei (vgl. Schönherr, Zandonella, SORA 20201).

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Was braucht Pflege zu Hause?

eine Forderung der UG:

Pflege ist etwas, das wir alle brauchen. Genauso wie Wasser, Energie, Straßen, etc… Deswegen sollte es auch eine staatliche Verantwortung sein. Stattdessen wird es gesellschaftlich zum größten Teil Frauen, und noch dazu unbezahlt und ohne Anerkennung und Wertschätzung zugemutet, wie die Fakten zeigen:

41% der Pflegeleistung in Österreich wird von Angehörigen erbracht.
Der Großteil der pflegenden Angehörigen ist weiblich, 73%.
Die größte Gruppe der pflegenden Angehörigen ist zwischen 46 und 64 Jahren, also noch voll im Erwerbsleben oder knapp danach.
42 % der Pflegegeldbezieher*innen werden ausschließlich von Angehörigen gepflegt.
Alle, die Pflege privat leisten (auch leisten müssen), haben momentan erhebliche Nachteile mit negativen Langzeitfolgen.

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Wie kommt man zu annehmbaren Gehaltsberechnungen und Vergleichen für die Beschäftigten im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich?

Es existieren eine Vielzahl an unterschiedlichen Gehaltsschemata, Ausbildungen und Arbeitsbedingungen, in Kollektivverträgen, Landesschemata und auch außerhalb Kollektiv geregelter Verträge. Die Vergleichbarkeit stellt sich als äußerst komplex und schwierig heraus.

Aber, wo wollen wir hin? Mehr als 80 Prozent der ArbeitnehmerInnen dieser Bereiche sind Frauen. Oftmals mit qualitativ hochwertiger Ausbildung. Wenn wir uns jetzt das Gehaltsschemata des „Leit-KV´s“ im privaten Gesundheits- und Sozialbereich ansehen (SWÖ-KV), und das mit dem Durchschnittsgehalt der unselbständigen Männer laut Statistik Austria vergleichen, ergibt sich folgendes Bild:

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Community Nursing

Die aktuellen Pflegereform-Vorhaben der Grünen im Nationalrat und der Regierung sollen nicht nur Verbesserungen innerhalb traditioneller Pflege-Strukturen bewirken (z.B. durch mehr Personal, mehr Ressourcen, bessere Bezahlung und spürbare Anerkennung der MitarbeiterInnen), sondern das Angebot ‚Pflege‘ grundlegend neu gestalten. Im Zentrum dieser Neuausrichtung des Pflege- und Unterstützungs-Angebots steht Community Nursing.

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