Die Alternative 2021/2

Alternative 2021/02 - Titelbild

Hier gehts zur Zeitschrift

Kennst du schon … ? … Seite 4
Kolumne Worüber wir reden müssen … Seite 5

Schwerpunkt: Arbeitszeitverkürzung

Arbeitszeit fair kürzen – zeitbewusst leben … Seite 6/7
6-Stunden Tag – Segen oder Fluch? … Seite 8/9
Fairkürzung der Arbeitzeit im öffentlichen Dienst … Seite 10
Chancen der Arbeitszeitverkürzung über die Krise hinaus … Seite 11
Was hat die Arbeitszeit mit dem Klima zu tun? … Seite 12
Möglichkeiten der Arbeitszeitverkürzung in der Praxis … Seite 13
Was ist denn Wohlstand? … Seite 14/15
Arbeitszeitverkürzung im Für und Wider … Seite 18-20

Cartoon

Much … Seite 16/17

International

Ubuntu – ich bin, weil wir sind – zum World Social Work Day … Seite 21
Liebe ohne Grenzen … Seite 22/23

Nachrichten aus dem UG Universum … Seite 24/26
Nachrichten aus Gewerkschaft, Politik, Gesellschaft … Seite 27
Leser*innenbriefe … Seite 28
Gedenken an Gisi Reindl … Seite 29
Rezension: Die neue ArbeiterInnenklasse – Veronika Bohrn Mena … Seite 30
Rezension: Klassenreise – Betina Aumeier u Brigitte Theißl … Seite 31
Termine aus dem nächsten Quartal … Seite 32

Kommentar zu „Die Alternative 2021/2“

  1. Edith Beck-Wilhelm sagt:

    Zur Lehrer*innen -Arbeitszeit:
    Vor Jahren sagte Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Arbeits- und Sozialrecht, dass es in Österreich sehr detaillierte Regelungen der Arbeitszeit gibt. Nur dort, wo es um die Bediensteten des Bundes geht, also um die eigenen Mitarbeiter*innen, sind alle diese gesetzlichen Vorgaben wie Ruhezeiten, 12h-Tag-Regelung, Wochenarbeitszeit, Wochenendarbeit usw. ausgesetzt.

    Lehrer*innen müssen sich dazu ihren „Halbtagsjob“ und ihre Sommerferien vorhalten lassen, da nur das In-der-Klasse-Stehen als Arbeitszeit wahrgenommen wird. Dass Lehrer*innen z.B. neben der vollen Arbeitszeit Maturaarbeiten in wenigen Tagen (Wochenenden inklusive) zu korrigieren haben, dass sie mit extrem vielen administrativen Arbeiten eingedeckt sind ( Wo bleibt das Supportpersonal?) , dass sie sehr oft zu Hause abends, an Wochenenden und in den Ferien mit ihrer privat erworbenen technischen Ausstattung arbeiten müssen, da es an ihrem Arbeitsplatz Schule nicht einmal ausreichend (Sitz-)Platz und Ressourcen gibt, das wird konsequent ausgeblendet und mit dem Hinweis, wie privilegiert die Lehrer*innen doch seien, weggewischt.
    Eine Arbeitszeiterfassung für Lehrer*innen wird von der Mehrheitsfraktion mit dem Hinweis auf die doch so wichtige Flexibilität des Berufs abgelehnt.
    Arbeitszeitstudien verschwinden in den Schubladen.
    So arbeiten viele Lehrer*innen in höheren Schulen im neuen Dienstrecht seit 2019 ca. 20% mehr bei einer geringeren Lebensverdienstsumme.
    Ich fordere eine transparente Arbeitszeitregelung auch für Lehrer*innen, mehr Ehrlichkeit, ausreichend ausgestattete Arbeitsplätze und eine lückenlose Erfassung der Arbeitszeit, wie es im öffentlichen Dienst bzw. in anderen Berufen auch überall möglich ist.

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