Das ÖGB Projekt „Muttersprachliche Beratung“ steht vor dem Aus!


Als eines der besonders wichtigen Projekte gegen Sozialbetrug und Lohndumping ist die muttersprachliche Beratung ASOARBA im ÖGB vom Zusperren bedroht. Nachdem dieses Projekt über Jahre vom Arbeitsministerium gefördert wurde, wird ihm jetzt der Geldhahn zugedreht.

Besonders im Zusammenhang mit dem Wegfall des Kumulationsprinzips im Lohn- und Sozialdumping Betrugsbekämpfungsgesetz ist diese Vorgangsweise als weiterer Schritt in Richtung Förderung von Ausbeutung zu werten. (siehe: Der EUGH und das Lohn- und Sozialdumping-Gesetz)

Dabei ist für nicht Deutsch sprechende Kolleg*innen eine Beratung in der Erstsprache oft die einzige Möglichkeit sich gegen Ausbeutung zur Wehr zu setzen. Gerade in den Fällen von verschleiernden Firmenstrukturen hat auch die muttersprachliche Beratung zur Aufdeckung beigetragen. Dies bringt nicht nur Rechte für die Betroffenen, sondern kann nachhaltig zur Bekämpfung von Sozialdumping beitragen.
Als AUGE/UG ist es uns immer wichtig, gerade für diejenigen einzutreten, die unsere Stimme ganz besonders brauchen.

Daher unterstützt mit uns den Aufruf öffentlichen Druck zu erzeugen, damit die Finanzierung weitergeführt wird und sende Mail oder Brief an den Arbeitsminister Kocher (Textvorschlag weiter unten).

Trotz des Sommers wollen wir ein deutliches Zeichen setzen!

Hier findet Ihr noch einmal gesammelte Beiträge zum Thema

TV-Beitrag in Wien heute v. 17.07.2021 (1 Woche zum Nachschauen)
Artikel auf orf.at vom 17.07.2021
Auch auf Twitter wurde einiges gepostet.
Beitrag auf der ÖGB-homepage

Und bitte auch selber aktiv werden und an Bundesminister Kocher schreiben.

Hier geht es zur Textvorlage zum Ausdrucken oder ins Mail kopieren.

E-Mail-Adresse: martin.kocher@bma.gv.at

Adresse:
Bundesministerium für Arbeit
z. Hdn. Arbeitsminister Martin Kocher
Untere Donaustraße 13-15
1020 Wien

Dein Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.