Mahnwache für die ÖGB-Fachbuchhandlung!


Frostig war es. Trotzdem sind am 11. Februar zahlreiche Kolleg:innen zur Mahnwache für den Erhalt der ÖGB-Fachbuchhandlung gekommen.

Gemeinsam mit anderen Fraktionen haben wir dazu aufgerufen, den Unmut über die geplante Schließung kundzutun. Das hat zeigt, wie viele Kolleg:innen bereit sind, aktiv für unsere Buchhandlung zu werden, aktiv zu werden für einen gesellschaftskritischen Diskussionsraum.

„Lesende Arbeiter:innen pochen auf ihre Buchhandlung“ – stand auf unserem Plakat. Dem „lesenden Arbeiter“, wie ihn Bert Brecht beschrieb und damit auch allen Gruppen, die er repräsentiert, würde mit der Schließung ein weiterer Baustein zur gesellschaftlichen Teilhabe, Diskussion und zu Bildung genommen werden. In Zeiten wo Universitäten immer verschulter werden, darf nicht auch noch einer der letzten Diskursräume gewerkschaftlicher Bildung geschlossen werden!

Die Führung der ÖGB-Fachbuchhandlung darf nicht nur nach engen betriebswirtschaftlichen Kriterien erfolgen. Der ÖGB ist aufgerufen, diese wichtige Institution gewerkschaftlicher Bildung und Diskussion, in der bisherigen Form und Breite des Angebots und den dortigen Beschäftigten zu erhalten.

Wir waren uns einig: Wir machen weiter, bis der Fortbestand unserer Fachbuchhandlung gesichert ist.

Fotos: Karin Stanger, Christian Volek

 

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