Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, BRD: Wer für die Krise tatsächlich zahlt

Eine kürzlich erschienene Studie der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht, welche Kosten einzelnen Gruppen bzw. Playern der deutschen Volkswirtschaft (Staat, Lohnabhängige, TransferbezieherInne, VermögensbesitzerInnen)  aus der Finanz- und Wirtschaftskrise denn so entstanden sind, wer also – und das ist ja eine jener Fragen, die ja seit Ausbruch der Krise besonders bewegt – die Krisenkosten überwiegend zu tragen hat. […]

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„Euro-Plus-Pakt“: Neoliberalismus, beinhart

Von einer breiteren Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt – in den Nachrichten dominierte Libyen und Japan – verabschiedete der Europäische Rat am 24./25. März(Schlussfolgerungen) ein umfangreiches Maßnahmenpaket für „ein intelligentes, nachhaltiges, sozial integratives und beschäftigungswirksames“ Wachstum, das die „wirtschaftspolitische Steuerung und die Wettbewerbsfähigkeit des Euro-Währungsgebiets und der Europäischen Union stärken soll.“ – „D-Mark-Imperialismus“: der Pakt für Wettbewerbsfähigkeit […]

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BEIGEWUM: „EU-Wirtschaftsregierung – eine stille neoliberale Revolution“

In einem Beitrag im neuen Kurswechsel, der Zeitschrift des BEIGEWUM, analysieren die AutorInnen und EU-ExpertInnen Christa Schlager und Elisabeth Klatzer die Vorschläge der EU-Kommission zu einer EU-Wirtschaftsregierung (Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspakts, automatisierter Sanktionsmechanismus, mittel- und unmittelbarer Eingriff in nationalstaatliche Lohn- und Wirtschaftspolitik etc.) die gemeinsam mit dem kürzlich im EU-Rat beschlossenen „Pakt für den […]

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AK-Unternehmensmonitor 2010: Krise? Welche Krise?

Im Dezember 2010 hat die Arbeiterkammer erstmals die Ergebnisse des AK-Unternehmensmonitors für die Jahre 2005 bis 2009 (Krisenjahr 2009 – AK-Unternehmensmonitor 2010, der AK NÖ, AK OÖ und AK Wien) veröffentlicht: der AK-Unternehmensmonitor nimmt dabei die alljährliche Performance der heimischen Unternehmen sowie der einzelnen Sektoren (Dienstleistung, Energie, Handel, Sachgütererzeugung) unter die Lupe. Dank einer umfangreichen […]

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„Deutsche Zustände“ oder der Hass der Reichen auf die Elenden

„Deutsche Zustände“ heißt eine in der edition suhrkamp herausgegebene Reihe (aktuell: Folge 9), welche die Forschungsergebnisse einer seit 2002 laufenden Langzeitstudie, welche Ausmaß und Ursachen „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ publiziert. Diese Studie analysiert, gesellschaftliche Entwicklungen und Zustände, die subjektive Verarbeitung derselben durch die Menschen, sowie die Auswirkungen auf „schwache“ Gruppen. Von besonderem Interesse war in der letztjährigen […]

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Rechnungshof: Allgemeiner Einkommensbericht 2010

Der Allgemeine Einkommensbericht 2010 des Rechnungshofs ist da. Er enthält detailierte Auswertungen, Analysen und Tabellen zur Entwicklung bzw. zur Verteilung der Einkommen und Beschäftigung entlang Geschlechtern, Branchen, Unselbständigen und Selbständigen, Bundesländern, Privatwirtschaft und öffentlichen Diensten etc. Zusammengefasst ein paar Blitzlichter: ArbeitnehmerInnen in Österreich nach Geschlecht 2009 waren 3.990.888 Menschen in Österreich unselbständig beschäftigt, davon 1.866.512 […]

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Sozialbericht 2009 – 2010 (Teil 4), Entwicklung Nominal- und Realeinkommen 1995 bis 2008: Einige Zahlen, Daten, Fakten

Entwicklung der Bruttobezüge, nominell Die Bruttobezüge (im Klammerausdruck die Nettobezüge, d.s. Bruttobezüge abzüglich Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer) aller ArbeitnehmerInnen sind seit 1995 nominell (nicht um die Inflation bereinigt, also nicht „in Kaufkraft“ ausgedrückt,. Anm.) um insgesamt um 29,6 % (Nettobezüge: 23,6 %) gestiegen. Die unteren Einkommensquintile – d.s. 40 % aller Beschäftigten blieben allerdings hinter dem […]

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Sozialbericht 2009 – 2010 (Teil 3), Vermögensverteilung in Österreich: Einige Zahlen, Daten, Fakten

Entwicklung des Geldvermögens in Österreich Der Haushaltssektor in Österreich hielt 2009 ein Geldvermögen (Bargeld, Bankeinlagen, Handelbare Wertpapiere, Lebensversicherungen, Pensionskassenansprüche etc.) von Euro 473 Mrd., das ist das 1,7-fache des BIP (= Bruttoinlandsprodukt). Auf die Haushalte im engeren Sinn (selbständig Erwerbstätige und Privatpersonen) entfiel ein Geldvermögen von rund Euro 440 Mrd. Euro. Seit 1980 ist das […]

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