Pflegereform: Es ist 5 nach 12

sagt die Offensive Gesundheit, eine Initiative von Arbeiterkammer, Gewerkschaft und Ärztekammer.
„Auf Grund von Personalknappheit sowie unzumutbaren Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsbedingungen ist das gesamte Personal seit Jahren überlastet, so dass ein systemkritischer Punkt bereits überschritten wurde.“

Schleunigst braucht es eine Pflegereform, eine ausreichende Finanzierung und den Ausbau der Ausbildungskapazitäten. Nur so kann auch neues Personal gewonnen und die immer wieder geforderte Aufstockung des Personals und Dienstplansicherheit umgesetzt werden.

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Unabhängige GewerkschafterInnen fordern nachhaltige Aufwertung des gesamten Pflegebereichs

Wir, die Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege (GeSoPfle), der Unabhängigen GewerkschafterInnen, begrüßen die Überlegungen, die aus der Impflotterie übrig gebliebene Milliarde für den Pflegebereich zu verwenden. Eine einmalige Investition löst aber bei weitem nicht die aktuellen Probleme und ist nicht einmal des berühmten Tropfens auf den heißen Stein würdig. Strukturelle Reformen des gesamten Gesundheits- und Sozialbereiches sind dringend nötig.

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Petition: 500.– monatlich Humanitäts- Bonus im Sozialbereich

Ulrike Tonn, Betriebsrätin der AUGE/UG Steiermark hat folgende Petition gestartet:

500.-monatlich Humanitäts- Bonus im Sozialbereich – link zur Petition

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Pflege braucht Taten

Die Schweizer*innen haben ein deutliches Zeichen der Solidarität mit dem Pflegebereich gesetzt. zur Schweizer Pflegeinitiative Die über 60% Zustimmung zu einem gewerkschaftlichen Volksbegehren zeigt, dass der Pflegenotstand bei den Menschen angekommen ist.

Auch in Österreich ist es an der Zeit endlich zu handeln. Die Forderungen liegen auf dem Tisch, bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne bringen mehr Beschäftigte, die in diesem Bereich arbeiten wollen. Vor allem aber können damit die noch Verbliebenen gehalten werden. Die Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege der Unabhängigen GewerkschafterInnen hat erst vor kurzem unter dem Titel Es reicht! Die Situation im Pflegebereich ist schädlich für alle Beteiligten, alle Mitglieder in Gesundheits- und Sozialausschüssen der Länder zum Handeln aufgefordert. Alle sehen die Notwendigkeit, predigen Veränderungswillen, aber die Umsetzung ist nicht sichtbar.

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AUGE/UG Antrag zur 176. Vollversammlung der AK-Wien: Verbesserung der Rahmenbedingung von Schwerarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf den Pflegebereich

In Österreich ist die Schwerarbeit per Verordnung geregelt. Diese zählt Tätigkeiten auf, die „unter körperlich oder psychisch besonders belastenden Bedingungen erbracht werden“. Dazu gehört etwa Schicht- und Wechseldienste, Nachtarbeit oder Arbeit unter Hitze und Kälte. „Schwere körperliche Arbeit“ wird für Männer mit einem Verbrauch von 2.000 und für Frauen mit einem Verbrauch von 1.400 Arbeitskalorien während „einer achtstündigen Arbeitszeit“ definiert. Auch die berufsbedingte Pflege fällt unter die Schwerarbeitsverordnung.

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Es reicht! Die Situation im Pflegebereich ist schädlich für alle Beteiligten

Die Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege der Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG) fordert die politisch Verantwortlichen zum sofortigen Handeln auf.
Die Mängel im Pflegeberich sind längst allen bekannt, umgehendes Handeln ist unerlässlich.

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Urteil zur 24 Stundenbetreuung in Deutschland und welche Auswirkungen es auf Österreich hat

Die 24 Stundenbetreuung war in Österreich viele Jahrzehnte auf illegale Beine gestellt. Erst ein Skandal 2006, bei dem der damalige Kanzler Wolfgang Schüssel zugeben musste, dass seine Schwiegermutter von einer illegal beschäftigten Pflegerin betreut wurde, führte zu einer schnell formulierten gesetzlichen Regelung. Schon damals war in den Analysen der gewählten Variante klar, dass damit nicht der Versuch unternommen wurden, die Rechtswidrigkeiten zu beenden und den 24-Stunden Betreuer*innen ihnen zustehenden Rechte zuzugestehen. Vielmehr wurde mit dieser Regelung etlichen illegalen Beschäftiger*innen eine leistbare Möglichkeit der legalen weiteren Ausbeutung geschaffen.
Viele Jahre fristeten die 24-Stunden Betreuer*innen und deren Arbeitsbedingungen ein Schattendasein und erst die Pandemie und ihre klar spürbare Systemrelevanz hat dem Thema wieder etwas Aufmerksamkeit gebracht.

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12. Mai internationaler Tag der Pflege

Anlässlich des internationalen Tags der Pflege, haben viele Organisationen wieder einmal auf den massiven Personalmangel in der Pflege hingewiesen. Genau aus diesem Grund hat die AUGE/UG in mehreren Bundesländern in den Arbeiterkammervollversammlungen einen Antrag zur Beibehaltung der Diplompflegeausbildung eingebracht. ANTRAG AUGE/UG_06_Diplompflege

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